November - Ausgabe 3

Liebe Leserinnen und Leser,

da am kommenden Sonntag schon der erste Advent ist, komme ich einfach nicht umher, diesen Newsletter der Weihnachtsbäckerei zu widmen. Möglicherweise sind Sie noch gar nicht so in Weihnachtsstimmung und ich kann Sie nun ein bisschen mit meiner Vorfreude auf die besinnliche Zeit des Jahres anstecken. Für die anstehende Weihnachtsfeier des Betriebs oder Sportvereins, habe ich Ihnen auch noch eine kleine Anekdote in diese Ausgabe gepackt: Goethe war nämlich ein großer Liebhaber von Pfeffernüssen! Was es noch so mit dieser leckeren Lebkuchensorte und Hessen auf sich hat, lesen Sie weiter unten.

Ich wünsche Ihnen ein gemütliches erstes Adventswochenende,

Ihre Anne-Kathrin Siebert

Teig und Nudelholz auf bemehlter Arbeitsfläche

Getreide

Die Wahl des richtigen Mehls ist Typsache!

Typ 405, 812 oder 1050 - Weizen-, Dinkel- und Roggenmehl ist auf der Verpackung mit einer Typennummer gekennzeichnet. Was hat es damit auf sich, ist jedes Mehl für jede Backware geeignet?

Schon gewusst?

Pfeffernüsse – Spezialität aus Hessen

Pfeffernüsse gehören zwar zu den braunen Lebkuchen, in dem Gebäck ist aber in den meisten Fällen kein Pfeffer enthalten. Allerdings   herrschen bei den hellen, weichen und runden Plätzchen aromatische Zutaten vor. Der Name der Süßspeise lässt sich daher womöglich auf die vielen exotischen Gewürze im Teig zurückführen, die allgemein im Mittelalter als Pfeffer bezeichnet wurden. Die Außenseite der Pfeffernüsse ist meist mit einem weißen Zuckerguss versehen. Es gibt die Leckereien aber auch mit einem Schokoladenüberzug.

Im 18. Jahrhundert wurde die Stadt Offenbach am Main für ihre Pfeffernüsse berühmt. Bis in die 1980er Jahre ließ das Land Hessen die Lebkuchenspezialität sogar als hessischen Gaumenschmaus bei Staatsempfängen servieren. Selbst Goethe schwärmte für die Offenbacher Pfeffernüsse und ließ sich die Leckerei nach Weimar schicken.

Mehr zum Thema Lebkuchen gibt es hier.

Rezept

Marzipan selber machen

Marzipan lässt sich ganz einfach zu Hause herstellen. Hierfür einfach 250 Gramm süße und 12 Gramm bittere Mandeln schälen und fein mahlen. Anschließend 250 Gramm Puderzucker, etwas abgeriebene Zitronenschale und ein wenig Rosenwasser hinzugeben und die Masse gut verkneten bis sie glatt und geschmeidig ist. Anschließend das Marzipan 12 Stunden kühl aufbewahren. Danach können Sie das Marzipan nach Herzenslust kneten, färben oder im Backofen anbräunen.

Guten Appetit!

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