Enderzeugnisse, die die Vermehrung von pathogener Mikroorganismen oder die Bildung von Toxinen fördern können, wurden bei einer Temperatur aufbewahrt, die einer Gesundheitsgefährdung Vorschub leisten könnte.
Theke:
In der Kühltheke für belegte Brötchen wurde eine erhöhte Temperatur festgestellt. Die dort zum Verkauf angebotenen Mettbrötchen hatten eine Kerntemperatur von 14,1°C (gemessen mit dem amtlichen Thermometer Ebro TLC 750i).
Die Temperaturanzeige wies eine Temperatur von 16,6°C auf.
Auf der Theke wurden Bauernwürstchen ungekühlt zum Verkauf angeboten. Die Außenseiten wiesen weiße Anhaftungen auf, bei denen nicht sicher festgestellt werden konnte, ob es sich um Schimmelbildung handelte. Verdachtsproben wurden entnommen.
Auf Nachfrage wurde eine geschlossene Verpackung der Bauernwürstchen vorgelegt. Die Ware war mit "Bauernbratwurst" bezeichnet und eine maximale Lagertemperatur von +7°C angegeben.
Kühlhaus:
Im Kühlhaus wurde eine Umgebungstemperatur von 13,9°C (Hackfleischtheke) bzw. 12,2°C (Ausgeblasene Luft Kühlverdampfer) festgestellt:
-Vorverpackte Rindswürstchen: 11,4 °C (erforderliche Lagertemperatur lt. Etikett: max. 7 °C),
-Vorverpackte Wiener Würstchen: 11,3°C (erforderliche Lagertemperatur lt. Etikett: max. +7°C),
-Rohe Hähnchenschenkel in geöffneter Packung: 11,1°C (erforderliche Lagertemperatur lt.
Etikett: +2- +4°C),
- Hausmacher Leberwurst: 11,2°C (erforderliche Lagertemperatur lt. Etikett: max. +7°C),
- Rohes Schweinefilet: (erforderliche Lagertemperatur lt. Etikett: max. +4°C),
- Schinkenspeck geräuchert: 11,2°C (erforderliche Lagertemperatur lt. Etikett: max. +7°C),
- Schweinskopfsülze: 11,9°C (erforderliche Lagertemperatur lt. Etikett: max.+2 - +7°C),
- Rügenwalder Teewurst fein: 11,6°C, (erforderliche Lagertemperatur lt. Etikett: max. +4- +7°C).