Zuständigkeitsbereich
Wiesbaden (Stadt)
Krua Thai Imbiss
Rheingaustraße 150
65203 Wiesbaden
Im Betrieb wurden nicht unerhebliche hygienische Mängel festgestellt:
Küche: Der Spender für Einmalhandtücher war verunreinigt. Der Spender für Flüssigseife war verunreinigt. Die Geschirrspülbrause war am Auslass stark verunreinigt. Die Silikonfuge am Handwaschbecken war schimmelähnlich verunreinigt. Der Geschirrkorb der Geschirrspülmaschine war mit einem rötlichen Biofilm stark verunreinigt. Im Innenraum der Geschirrspülmaschine wurde eine erhebliche Verunreinigung durch rötlichen Biofilm festgestellt. Eine sachgerechte und sichere hygienische Reinigung des gespülten Geschirrs sowie aller Bedarfsgegenstände mit Lebensmittelkontakt war daher nicht sichergestellt. Der Heizkörper der Fritteuse war mit Frittierresten verunreinigt. Der Tischdosenöffner war am Schneiddorn verunreinigt. Der Reiskocher war an der Dichtung verunreinigt. Es wurden Lebensmittelbehälter auf dem Boden gelagert, die üblicherweise im Arbeitsprozess auch auf den Arbeitsflächen abgestellt werden. Dadurch bestand die Gefahr, dass sich Keime im weiteren Arbeitsprozess auf Lebensmittel übertragen und diese kontaminieren konnten. Es wurden unverpackte Lebensmittel (u. a. Wan Tan, Frühlingsrollen, vorgegartes Gemüse, vorbereitete Entenfleischteilstücke), unabgedeckt in der Saladette sowie in der Tiefkühltruhe gelagert. Eine nachteilige Beeinflussung/Kontamination der Lebensmittel war nicht auszuschließen. Im Raum, in dem mit Lebensmitteln umgegangen wurde, hielten sich Personen ohne saubere Arbeits- bzw. Schutzkleidung auf. Die maximal zulässige Höchsttemperatur von -18 °C für die in der Tiefkühltruhe gelagerten Lebensmittel wurde überschritten (-13,4°C). Bei der Abkühlung/Rückkühlung von Lebensmitteln (verschiedene So-ßen, u.a. Austern-Soße, Erdnusssoße) wurde der mikrobiologisch kritische Temperaturbereich zwischen +60 °C bis +7 °C nicht schnellstmöglich, innerhalb von höchstens 120 Minuten durchlaufen. Die Soßen wurden am Morgen um 7 Uhr zubereitet und wurden danach auf einem Regal und neben dem Herd bei Zimmertemperatur zum Inverkehrbringen bereitgehalten.
Kühlraum: Mehrere Behälter, die zur Aufbewahrung von Lebensmitteln bereitgehalten wurden, waren für den Kontakt mit Lebensmitteln augenscheinlich nicht geeignet. Es fehlte ein Glas-Gabel-Symbol oder eine Konformitätsbescheinigung.
Lagerraum: Mehrere Vorratsbehälter, die zur Aufbewahrung von Lebensmitteln bereitgehalten wurden, waren für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln augenscheinlich nicht geeignet. Es fehlte ein Glas-Gabel-Symbol oder eine Konformitätserklärung. Es wurde ein erhebliches Aufkommen an Ameisen festgestellt. Die in der Betriebsstätte hergestellten, verarbeiteten und in den Verkehr gebrachten Lebensmittel waren einer Kontaminationsgefahr ausgesetzt. Es wurden Lebensmittel (Reis) in Säcken aufbewahrt, die nicht verschlossen waren. Bei der Abkühlung/Rückkühlung von Lebensmitteln (Süß-saure-Soße in einem Topf) wurde der mikrobiologisch kritische Temperaturbereich zwischen +60 °C bis +7 °C nicht schnellstmöglich, innerhalb von höchstens 120 Minuten, durchlaufen. Die Soße wurde am Vortag im Regal abgestellt und lagerte bei Zimmertemperatur.
Personaltoilette mit Vorraum: Im Vorraum der Personaltoilette wurden Lebensmittel aufbewahrt bzw. gelagert.