Veröffentlichungen nach § 40 Abs. 1a des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB)

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246 Einträge

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Gaststätte Arnold

Berliner Straße 19

35088 Battenberg

Es wurden nicht unerhebliche hygienische Mängel festgestellt, die eine nachteilige Beeinflussung der im Betrieb hergestellten, behandelten oder in Verkehr gebrachten Lebensmittel und Speisen nicht ausschließen.

Bäckerei Eckhardt GmbH & Co. KG

Edertalstraße 2

35116 Hatzfeld

Es wurden nicht unerhebliche hygienische Mängel festgestellt, die eine nachteilige Beeinflussung der im Betrieb hergestellten, behandelten oder in Verkehr gebrachten Lebensmittel und Speisen nicht ausschließen.

Eislabor Fresco Gelato

Industriestr. 5

65589 Hadamar

Hygienische Mängel

Itoshii Sushi & Asian

Feldstraße 19

65183 Wiesbaden

Im Betrieb wurden nicht unerhebliche hygienische Mängel festgestellt:

Theke/Tresen: Am Handwaschbecken war die Silikonfuge beschädigt. Die Armatur des Handwaschbeckens war insbesondere Randbereichen zur Silikondichtung verunreinigt. Der Spritzschutz, rechts am Handwaschbecken, war verschlissen (ablösender Lack auf Holzbrett). PC-Regal: Insbesondere die Tastaturen vom Laptop, waren verunreinigt (Handkontaktflächen). Es waren Kabel so auf der Wand verlegt, dass eine angemessene Reinigung und/oder Desinfektion nicht möglich war. Ansammlungen von Schmutz wurden nicht vermieden. Der Gemüsehobel war verunreinigt (angetrocknete Fasern von Mango). Reinigungsgeräte (Fußbodenwischsystem) standen direkt in einem Bereich, in dem mit Lebensmitteln umgegangen wurde. Es wurden unverpackte Lebensmittel (u. a. angeschnittene Avocado, Zitronen, Chilischote) unabgedeckt gelagert. Eine nachteilige Beeinflussung/Kontamination der Lebensmittel war nicht auszuschließen. Die maximal zulässige Höchsttemperatur von 2 °C für frischen Fisch wurde überschritten, eine Aufbewahrung unter schmelzendem Eis erfolgte nicht. Explizit: roher geschnittener Lachs wurde bei +7,7°C im Kühltisch bereitgehalten. Eine Zubereitung aus Lachs und Soße (auf Mayonnaise-Basis) wurde bei + 8,2 °C bereitgehalten.

Küche: Der Spender für Einmalhandtücher war beschädigt. Die Kochzeile (Übergang Wand zu Arbeitstisch) war stellenweise morsch oder mit Silikon so behaftet, dass die Flächen nicht mehr leicht zu reinigen waren und sich das Silikon ablöste. Mehrere Elektroinstallationen (Lichtschalter, Steckdosen, Kabel und/oder Leitungen) waren verunreinigt. Die Geschirrspülbrause war beschädigt. Die Silikonfugen an und unter dem Spültisch waren beschädigt. An Geräten bzw. Maschinen (Aufsatzkühlung) war die Transportschutzfolie teilweise nicht bestimmungsgemäß entfernt. Eine angemessene Reinigung war nicht möglich und das Ansammeln von Schmutz wurde nicht vermieden. Die Wände waren teilweise mit Zetteln beklebt, die nicht durch z. B. eine Laminierung umhüllt waren. Es wurde ein offenporiger Betonstein unter Einrichtungsgegenständen platziert, der eine angemessene Reinigung nicht ermöglichte. Eine auf dem Induktionskochfeld bereitstehende Wokpfanne war an der Innenfläche (Lebensmittelkontaktfläche) angerostet. Der Heizkörper an den Fritteusen war mit Frittierresten verunreinigt. Auf tiefgefrorenen Lebensmitteln war Frostbrand zu erkennen. Explizit: Gyoza-Teigtaschen, verschiedene panierte Erzeugnisse.

Nebenraum (zwischen Küche und Theke): Es wurden Reinigungsmittel in Bereichen gelagert, in denen mit Lebensmitteln umgegangen wurde. Explizit: Es lagerten mehrere Reinigungsmittelflaschen auf einem Regal oberhalb des bereitgehaltenen Sushireisbehälters. Die Beschaffenheit der Oberfläche des Arbeitstisches war mangelhaft (ablösender Kantenschutz). Es wurde ein Lebensmittelmottenbefall festgestellt. Die in der Betriebsstätte hergestellten, verarbeiteten und in den Verkehr gebrachten Lebensmittel waren einer Kontaminationsgefahr ausgesetzt. Es wurden unverpackte Lebensmittel (Soßen) in Töpfen unabgedeckt gelagert. Eine nachteilige Beeinflussung/Kontamination der Lebensmittel war nicht auszuschließen.

Verpackungslager (Keller): Es wurden teils Lebensmittelverpackungen so aufbewahrt, dass sie einer nachteiligen Beeinflussung bzw. Kontaminationsgefahr ausgesetzt waren. Explizit: abbröselnder Putz der Wand auf Kunststoffschalen.

'Gokio Bros.' der Gokio GmbH

Oeder Weg 26

60318 Frankfurt am Main

Betriebsstätte allgemein: Aufgrund der gravierenden hygienischen Mängel, einschließlich Schädlingsbefall (Mäuse und Fruchtfliegen), wurde dem Betreiber das Herstellen sowie die Abgabe von Speisen untersagt.

Theke / Tresen: Die Wände wiesen teilweise Verunreinigungen auf. Die Türdichtungen der Kühlschränke, die Kühlschränke selbst, das grüne Kunststoffschneidebrett, das Waffeleisen, der Reiskocher, die Decke, sowie die Beleuchtung wiesen ebenfalls Verunreinigungen auf. Auch der Fußboden war verunreinigt, insbesondere in den Rand- und Eckbereichen sowie unter und hinter den Einrichtungen. Zusätzlich waren mehrere Elektroinstallationen wie Lichtschalter, Steckdosen, Kabel und/oder Leitungen verschmutzt. Darüber hinaus wurde ein Mäusebefall festgestellt. Die in der Betriebsstätte hergestellten, verarbeiteten und in den Verkehr gebrachten Lebensmittel waren einer Kontaminationsgefahr ausgesetzt.

Küche: Der Raum war so stark verunreinigt, dass eine Grundreinigung aller Geräte und Oberflächen erforderlich war. Insgesamt befand sich der Raum in keinem guten hygienischen Zustand. Verunreinigungen wurden an den Türdichtungen des Kühltisches, im Innenraum des Kühltisches sowie an der Unterseite der Wärmebrücke der Speisenausgabe festgestellt. Teilweise waren auch die Wände und die Fugen der Wandfliesen verunreinigt. Die Hochdruckfritteuse, die Dunstabzugsanlage und die Fritteusen wiesen ebenfalls Verschmutzungen auf. Die Beleuchtung der Dunstabzugshaube war mit alten Fettrückständen verunreinigt. Das Handwaschbecken war verunreinigt, ebenso wie die Türrandbereiche, der Innenraum und der Geschirrkorb der Geschirrspülmaschine, welche mit alten Rückständen verunreinigt war. Das Abwasserrohr (Siphon) der Waschvorrichtung für Lebensmittel sowie die Ver- und Entsorgungsleitungen waren ebenfalls verschmutzt. Die Fußbodenfugen waren durch dunkle Ablagerungen verunreinigt, besonders der Fußboden war in den Rand- und Eckbereichen sowie unter und hinter den Einrichtungen verunreinigt. Die Türdichtung des Kühltisches zeigte schimmelähnliche Verunreinigungen. Für Reinigungsarbeiten wurde ein erheblich verunreinigter Besen verwendet, der zudem direkt in einem Bereich stand, in dem mit Lebensmitteln umgegangen wurde. Am Handwaschbecken fehlten Mittel zum hygienischen Händetrocknen, wie Einmalpapierhandtücher im Spender, sowie Mittel zum Händewaschen, zum Beispiel Flüssigseife im Spender. Zudem wurde ein Mäusebefall festgestellt, unter anderem Mäusekot und Urinspuren auf dem Fußboden. Dadurch waren die in der Betriebsstätte hergestellten, verarbeiteten und in den Verkehr gebrachten Lebensmittel einer Kontaminationsgefahr ausgesetzt. Des Weiteren wurden erhitzte Speisen bis zum Verzehr nicht so heiß gehalten, dass sie an allen Stellen eine Temperatur von mindestens +60 °C aufwiesen (panierte und frittierte Hühnchenteile, gemessen mit +24,2 °C bzw. +24,4 °C).

Flur- und Warenwege: Der Fußboden war verunreinigt, ebenso der Fußboden der Kellertreppe. Der Spender für Einmalhandtücher sowie das Abwasserrohr (Siphon) des Handwaschbeckens wiesen ebenfalls Verunreinigungen auf. Lebensmittelbehälter, unter anderem Kanister mit Frittieröl, wurden auf dem Boden gelagert, obwohl sie üblicherweise im Arbeitsprozess auf den Arbeitsflächen abgestellt werden sollten. Dadurch bestand die Gefahr, dass sich Keime im weiteren Arbeitsprozess auf Lebensmittel übertragen und diese kontaminieren können. Der Bereich war nicht so gestaltet oder konzipiert, dass eine Trennung zwischen reinen und unreinen Bereichen möglich war. Zusätzlich wurde ein Mäusebefall festgestellt, erkennbar unter anderem an Mäusekot und Urinspuren in den Rand- und Eckbereichen des Fußbodens.

Kleines Lager gegenüber dem Handwaschbecken (Personaltoilette): Die Fensterbank und das Fenster waren verunreinigt. Zudem wurde ein Mäusebefall festgestellt.

Keller – Vorbereitung: Der Raum war so stark verunreinigt, dass eine Grundreinigung aller Geräte und Oberflächen erforderlich war. Insgesamt befand sich der Raum in keinem guten hygienischen Zustand. Verunreinigungen wurden am Fußboden, am Kühlschrank sowie teilweise an den Wänden festgestellt. Das Abluftrohr der Entlüftung war verstaubt bzw. verunreinigt. Am Handwaschbecken fehlten sowohl Mittel zum hygienischen Händetrocknen, wie Einmalpapierhandtücher im Spender, als auch Mittel zum Händewaschen, beispielsweise Flüssigseife im Spender. Zudem wurde ein erhebliches Aufkommen an Fruchtfliegen sowie ein Mäusebefall festgestellt, erkennbar unter anderem an Mäusekot und Urinspuren in den Rand- und Eckbereichen des Fußbodens, wodurch die in der Betriebsstätte hergestellten, verarbeiteten und in den Verkehr gebrachten Lebensmittel einer Kontaminationsgefahr ausgesetzt waren.

Keller – Lagerbereich: Der Kühlschrank, der Fußboden und die Eiswürfelmaschine waren verunreinigt. Lebensmittelbehälter, darunter Eimer mit Salat-Mayonnaise und Tomatenketchup, wurden auf dem Boden gelagert, obwohl sie üblicherweise auf den Arbeitsflächen abgestellt werden sollten. Dadurch bestand die Gefahr, dass sich Keime im weiteren Arbeitsprozess auf Lebensmittel übertragen und diese kontaminieren können. Zudem wurde ein Mäusebefall festgestellt, erkennbar unter anderem an Mäusekot in den Ecken des Fußbodens. Die in der Betriebsstätte hergestellten, verarbeiteten und in den Verkehr gebrachten Lebensmittel waren dadurch einer Kontaminationsgefahr ausgesetzt. Des Weiteren wurden leicht verderbliche Lebensmittel in den Verkehr gebracht, deren Verbrauchsdatum überschritten war.

Toilettenvorraum – Umkleidebereich: Der Fußboden war verunreinigt, und Reinigungsgeräte wurden unmittelbar darauf abgestellt. Die verunreinigten Wischbezüge für den Bodenwischer wurden offen in Abfallbeuteln aufbewahrt, was Fruchtfliegen anzog. Private Sachen wurden offen gelagert, da eine geeignete Aufbewahrungsmöglichkeit, wie Schränke oder Spinde, fehlte. Zudem wurde ein erhebliches Aufkommen an Fruchtfliegen sowie ein Mäusebefall festgestellt.

Personaltoilette Damen / Herren: Die Schutzabdeckung der Beleuchtung, die Decke (stellenweise), der Abfallbehälter sowie der Fußboden waren verunreinigt.

Rechtsgrundlage: § 3 LMHV, Art. 4 Abs. 2 i. V. m. Anh. II Kap. V Nr. 1a, Kap. IX Nr. 2, 3, 4 VO (EG) Nr. 852/2004

Anmerkung: Bei der zweiten Nachkontrolle am 18.08.2025 waren die hygienischen Mängel behoben und der Betrieb wurde wieder geöffnet.

FGC Gastronomie

Golfstraße 41

60528 Frankfurt am Main

Es wurden nicht unerhebliche hygienische Mängel festgestellt, die eine nachteilige Beeinflussung der Lebensmittel und Speisen darstellten. Es wurde ein Madenbefall in der Küche sowie ein Mäusebefall festgestellt.

‚KULAYAN Nepali Cuisine‘ der Mithonepali GmbH

Europa-Allee 121

60486 Frankfurt am Main

Betriebsstätte (allgemein): Der Räume waren so stark verunreinigt, dass eine Grundreinigung aller Geräte und Oberflächen erforderlich war. Aufgrund der gravierenden Verunreinigungen inklusive eines Schädlingsbefalls wurde dem Betreiber das Herstellen sowie die Abgabe von Speisen untersagt.

Theke / Tresen: Verunreinigt waren die Armatur des Handwaschbeckens, der Innenraum des Getränkekühltresens (z. B. Wasserauffangschale; Lüftung) und der Fußboden insbesondere in den Rand- und Eckbereichen sowie unter und hinter den Einrichtungen. Die Theken-Einrichtung war auch mit Schadnagerkot und Schmierspuren von Schadnagern verunreinigt. Die Eiswürfel in der Eiswürfelmaschine waren aufgrund der Verunreinigung der Maschine im Innenraum nicht mehr sicher und nicht zum Verzehr durch den Menschen geeignet. Am Handwaschbecken fehlten außerdem Mittel zum hygienischen Händetrocknen (z. B. Einmalpapierhandtücher im Spender).

Küche: Der Behälter mit Gewürzen im Hängeschrank war verunreinigt, die Wände waren teilweise verunreinigt. Mit Schadnagerkot und Schmierspuren von Schadnagern verunreinigt waren die Unterbauten/Gasherd, der Kühlmotor und der Fußboden insbesondere in den Rand- und Eckbereichen sowie unter und hinter den Einrichtungen. Es wurde außerdem ein Eimer mit Kartoffeln auf dem Boden gelagert, der üblicherweise im Arbeitsprozess auf den Arbeitsflächen abgestellt wird. Zudem wurden Lebensmittel abgegeben, ohne auf deren überschrittenes Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) hinzuweisen (Haldi Turmeric Powder; July 2024).

Kühlraum: Die Fuge des Fußbodens und das Verdampferschutzgitter waren verunreinigt. Die Warenlagerung war zum Teil mangelhaft, verschiedene unverpackte als auch verpackte Gemüsesorten wurden ineinander gestapelt.

Spülbereich: Verunreinigt waren die Geschirrspülbrause, die Armatur des Vorspülbeckens und teilweise die Wände. Der Innenraum der Haubenspülmaschine war mit einem rötlichen Belag verunreinigt. Mit Schadnagerkot und Schmierspuren von Schadnagern verunreinigt waren die Ver-/Entsorgungsleitungen, der Geschirrschrank sowie die Unterbauten. Der Fußboden war insbesondere in den Rand- und Eckbereichen sowie unter und hinter den Einrichtungen verunreinigt (Fraßspuren von Schadnagern). Das Handwaschbecken war außerdem nicht frei zugänglich bzw. ungehindert nutzbar. Während des Herstellens, Verarbeitens und Inverkehrbringens von Lebensmitteln hat keine Händereinigung stattgefunden. Die Lebensmittel wurden der Gefahr einer nachteiligen Beeinflussung durch Kontaminationen ausgesetzt.

Lagerraum: Verunreinigt waren die Armatur des Spülbeckens, die Leiter und teilweise die Wände. Der Fußboden war insbesondere in den Rand- und Eckbereichen sowie unter und hinter den Einrichtungen verunreinigt (Schadnagerkot und Schmierspuren von Schadnagern). Ebenfalls mit Schadnagerkot und Schmierspuren von Schadnagern war ein Behälter sowie der Schrank verunreinigt; zwischen Mehlstaub befanden sich Schadnagerkot und Schmierspuren von Schadnagern. Das Regal war großflächig mit Schadnagerkot und Schmierspuren von Schadnagern verunreinigt (Schadnagerkot neben Konserven und Tellern). Die Tiefkühltruhe war stark vereist. Außerdem wurden leicht verderbliche Lebensmittel bei einer nicht angemessenen Temperatur vorrätig gehalten und dadurch wurde die Kühlkette unterbrochen (Hackfleisch, gemessene Temperatur +10.1 °C).

Personaltoilette: Das Handwaschbecken war verunreinigt. Der Fußboden war insbesondere in den Rand- und Eckbereichen sowie unter und hinter den Einrichtungen verunreinigt (Schadnagerkot und Schmierspuren von Schadnagern). Am Handwaschbecken fehlten Mittel zum hygienischen Händetrocknen (z. B. Einmalpapierhandtücher im Spender).

Rechtsgrundlage: § 3 LMHV, Art. 4 Abs. 2 i. V. m. Anh. II Kap. V Nr. 1a, Kap. IX Nr. 2, 3, 4 VO (EG) Nr. 852/2004

Anmerkung: Die hygienischen Mängel waren bei der Nachkontrolle vom 17.07.2025 zum größten Teil beseitigt und der Betrieb wurde wieder geöffnet.

‚Main Café Bar‘ / ‚Momo wala Chai Wala‘ der Akaal Mobile GmbH

Albusstraße 21

60313 Frankfurt am Main

Betriebsstätte (allgmeine): Im Betrieb wurden nicht unerhebliche hygienische Mängel festgestellt. Die Gefahr einer nachteiligen Beeinflussung der Lebensmittel und Speisen konnte nicht ausgeschlossen werden. Eine Grundreinigung und Desinfektion aller Betriebsräume und Gegenstände wurde angeordnet. Zudem wurde das Herstellen, Bearbeiten und Inverkehrbringen von Lebensmitteln mit sofortiger Wirkung untersagt.

Küche: Verunreinigt waren die Eiswürfelmaschine, die Seitenwand des Arbeitstisches, mehrere Schubläden für Arbeitsgeräte und Lebensmittel (u. a. für diverse Gewürze), mehrere Gegenstände, mit denen Lebensmittel in Berührung kommen (Nudelholz, Messer, Sieb, Reisbehälterdeckel), das Mikrowellengerät (verunreinigt im Lüftungsbereich), die Steckdosen, der Bodenablauf, der Untersetzer des Arbeitstisches, die Wandfliesen, die Fritteuse (verunreinigt im Randbereich) und das Gewürzregal. Der Fußboden war insbesondere in den Rand- und Eckbereichen sowie unter und hinter den Einrichtungen verunreinigt. Der Regalboden war verunreinigt und verfettet, ebenso der dort befindliche Behälter sowie die Pfanne. Stark verunreinigt waren die Seitenwand der Spüle, die Wandfliesen und der Wandbelag sowie die Silikonumrandung im unteren Bereich der Arbeitsgeräte. Mehrere Reinigungsgeräte waren erheblich verunreinigt. Zudem wurden Lebensmittel (verschiedene Gewürze, Mehl, Reis) in verunreinigten Behältern aufbewahrt. Außerdem wurden Zwiebeln unmittelbar auf verunreinigten Behältnissen gelagert. Eine nachteilige Beeinflussung/Kontamination der unverpackten Lebensmittel durch die Verpackungen war nicht auszuschließen.

Theke / Tresen: Verunreinigt waren der Getränkekühlschrank (von außen), der Tresen (stellenweise), die Reinigungsvorrichtung für Reinigungsutensilien, der Bar/Cocktail-Mixer sowie sämtliche Regale im Thekenbereich. Der Unterschrank war von innen und außen stark verunreinigt. Hier wurde der Mülleimer abgestellt. Lebensmittel wurden zudem in verunreinigten Behältern aufbewahrt. Außerdem wurden Lebensmittel derart gelagert, dass eine nachteilige Beeinflussung/Kontamination nicht auszuschließen war; es wurden Lebensmittel offen gelagert, hier befanden sich auch artfremde Gegenstände.

Lagerraum im Flur / Gastraum: Es wurden verdorbene und damit nicht sichere und nicht zum Verzehr durch den Menschen geeignete Lebensmittel vorrätig gelagert (angeschimmelte Möhre inmitten von vorgeschälten Zwiebeln, einer Limette und Tomaten in einem Abtropfsieb). Verunreinigt waren die Wandverkleidung, der Wasserkocher und die Gitter der Belüftung. Der Fußboden war insbesondere in den Rand- und Eckbereichen sowie unter und hinter den Einrichtungen verunreinigt. Das Lüftungsgitter der Tiefkühltruhe war stark verstaubt.

Rechtsgrundlage: § 3 LMHV, Art. 4 Abs. 2 i. V. m. Anh. II Kap. V Nr. 1a, Kap. IX Nr. 2, 3 VO (EG) Nr. 852/2004

Anmerkung: Bei der Nachkontrolle am 09.07.2025 waren die Mängel größtenteils behoben und der Betrieb wurde wieder geöffnet.

'Pizzeria Ristorante Paolo' der Gebrüder Cimino GmbH

Schloßstraße 83

60486 Frankfurt am Main

Betriebsstätte (allgemein): Die Räume waren so stark verunreinigt, dass eine Grundreinigung aller Geräte und Oberflächen erforderlich war. Es wurde ein Schabenbefall, ein Schadnagerbefall und ein erhebliches Aufkommen an Stubenfliegen, Fruchtfliegen sowie Ameisen festgestellt. Die in der Betriebsstätte hergestellten, verarbeiteten und in den Verkehr gebrachten Lebensmittel waren einer Kontaminationsgefahr ausgesetzt. Aufgrund der gravierenden hygienischen Mängel, einschließlich Schädlingsbefall (Schadnager, Schaben, Stubenfliegen, Fruchtfliegen, Ameisen) wurde dem Betreiber das Herstellen sowie die Abgabe von Speisen untersagt.

Vorbereitung/Teig: Die Ordnung und Struktur des Raums, in dem Lebensmittel behandelt wurden, war mangelhaft, sodass Arbeitsprozesse im Sinne der guten Lebensmittelhygiene nicht möglich waren. Die Schneidebretter, mehrere Gastronorm-Behälter, der Tischdosenöffner sowie die Leiter waren verunreinigt. Auch mehrere Steckdosen, der Teigkneter, der Fußboden insbesondere in den Rand- und Eckbereichen sowie unter und hinter den Einrichtungen, der Kabelkanal, die Einsatzscheiben der Gemüsereibe und diverse Einrichtungsgegenstände, darunter Unterbauten, wiesen Verunreinigungen mit u. a. Schadnagerkot und Schmierspuren von Schadnagern auf. Zudem stand ein Putzeimer mit Schmutzwasser direkt in einem Bereich, in dem mit Lebensmitteln umgegangen wurde. Darüber hinaus wurden leicht verderbliche Lebensmittel, wie eine Hackfleischsoße, bei nicht angemessener Temperatur von +27,5 °C vorrätig gehalten.

Kühlraum: Die Außenwand des Kühlraums war verunreinigt, ebenso wie der Fußboden, insbesondere in den Rand- und Eckbereichen sowie unter und hinter den Einrichtungen. Der Verdampfer wies schimmelähnliche Verunreinigungen auf. Zudem wurden Gastrobehälter mit Lebensmitteln auf dem Boden gelagert, obwohl diese üblicherweise im Arbeitsprozess auf den Arbeitsflächen abgestellt werden sollten. Dadurch bestand die Gefahr, dass sich Keime im weiteren Arbeitsprozess auf Lebensmittel übertragen und diese kontaminieren können. Darüber hinaus wurden Lebensmittel wie Käse unabgedeckt gelagert, was eine nachteilige Beeinflussung oder Kontamination nicht ausschloss. Ein Stück Käse lag unverpackt unmittelbar unter dem Verdampfer, von dem Kondenswasser heruntertropfte.

Vorbereitung 2: Die Aufschnittmaschine und die Tiefkühltruhe waren verunreinigt, wobei die Tiefkühltruhe zudem stark vereist war. Einrichtungsgegenstände wiesen Schadnagerkot auf und der Fußboden war insbesondere in den Rand- und Eckbereichen sowie unter und hinter den Einrichtungen u. a. mit Schadnagerkot verunreinigt. Reinigungsgeräte wurden unmittelbar auf dem Fußboden im Schadnagerkot abgestellt, wodurch eine schnelle Abtrocknung verhindert wurde. Die Außentür war nicht geschlossen und somit waren die Lebensmittel einer Kontaminationsgefahr ausgesetzt, zumal die Tür nicht mit einem zu Reinigungszwecken leicht entfernbaren Insektengitter ausgestattet war. Im Tiefkühlschrank wurde eine zerrissene Kartonage gelagert. Einige Messer waren in einen Spalt der Arbeitsplatte gesteckt, der nicht angemessen gereinigt werden konnte, sodass eine Kontamination der damit geschnittenen Lebensmittel nicht sicher ausgeschlossen war. Im Tiefkühlschrank wurden unverpackte, unabgedeckte Lebensmittel wie Schinken gelagert, was eine nachteilige Beeinflussung oder Kontamination nicht ausschloss. Zudem befanden sich tiefgefrorene Lebensmittel ohne Bezeichnung, Einfrierdatum und Herkunft im Vorrat, sodass Alter und Verkehrsfähigkeit nicht einwandfrei bestimmt werden konnten. Darüber hinaus wurden leicht verderbliche Fleischwaren bei einer nicht angemessenen Temperatur von -7,0 °C gelagert, wodurch die Tiefkühlkette unterbrochen war.

Lagerraum klein: Der Behälter mit Sauce und eine Kartonage waren verunreinigt, die Kartonage war auch mit Schadnagerkot kontaminiert. Der Fußboden war insbesondere in den Rand- und Eckbereichen sowie unter und hinter den Einrichtungen verunreinigt, unter anderem mit Schadnagerkot, Schmierspuren und Fraßspuren von Schadnagern.

Spülbereich: Die Wände waren teilweise verunreinigt, ebenso waren die Geschirrspülbrause und das Schneidebrett verunreinigt. Der Fußboden war insbesondere in den Rand- und Eckbereichen sowie unter und hinter den Einrichtungen verunreinigt, zudem befand sich hier eine große Wasserlache. Die Silikonfuge der Spüle wies schimmelähnliche Verunreinigungen auf und der Unterbau der Einrichtung war unter anderem mit Schadnagerkot kontaminiert. Ein Putzeimer mit Schmutzwasser stand direkt in einem Bereich, in dem mit Lebensmitteln umgegangen wurde. Außerdem wurden Reinigungsgeräte unmittelbar auf dem Fußboden abgestellt, wodurch eine nachteilige Beeinflussung nicht auszuschließen war.

Kühlraum 2: Der Türgriff und die Türdichtung waren verunreinigt, ebenso der Verdampfer, der mit Kondenswasser verschmutzt war. Der Eimer mit Tomatensoße war ebenfalls verunreinigt, und der Auffangbehälter für das Kondenswasser war mit stark verunreinigtem Wasser gefüllt. Nicht umhüllte frische Eier wurden zusammen mit anderen offenen Lebensmitteln gelagert. Geschnittene Auberginen befanden sich in einer Kartonage. Zudem wurden eine Vielzahl unverpackter Lebensmittel, wie geschnittene Paprika und Meeresfrüchte, unabgedeckt gelagert, was eine nachteilige Beeinflussung oder Kontamination nicht ausschließen ließ. Lebensmittel wurden so erzeugt, verarbeitet beziehungsweise vertrieben, dass sie nicht vor Kontaminationen geschützt waren; im „Grana Padano“ wurden eine verunreinigte Schöpfkelle und eine verunreinigte Gabel vom Vortag gelagert.

Bereich Gasherd: Das Mikrowellengerät, mehrere Einrichtungsgegenstände wie Unterbauten, die Dunstabzugsanlage sowie die Gastrobehälter waren verunreinigt. Auch die Wände waren teilweise verschmutzt. Im Kühltisch befanden sich in den Soßen verunreinigte Schöpfkellen und die Silikonfuge am Handwaschbecken war schimmelähnlich verunreinigt. Der Fußboden war insbesondere in den Rand- und Eckbereichen sowie unter und hinter den Einrichtungen verunreinigt, unter anderem durch eine Wasserlache und Schadnagerkot. Die Ver- und Entsorgungsleitungen waren ebenfalls verschmutzt, unter anderem mit Schadnagerkot und Schmierspuren von Schadnagern. Zudem wurden private, betriebs- beziehungsweise zweckfremde Gegenstände wie Zigaretten und ein Handy aufbewahrt. Leicht verderbliche Lebensmittel, darunter Meeresfrüchte, wurden bei einer nicht angemessenen Temperatur von +5,2 °C vorrätig gehalten, wodurch die Kühlkette unterbrochen wurde.

Lagerraum Getränke: Das Regal und die Ver- sowie Entsorgungsleitungen waren verunreinigt, wobei die Leitungen schimmelähnliche Verschmutzungen aufwiesen. Der Tiefkühlschrank war ebenfalls verunreinigt, unter anderem befanden sich tote Fliegen im Innenraum. Der Fußboden war insbesondere in den Rand- und Eckbereichen sowie unter und hinter den Einrichtungen verschmutzt, unter anderem mit Schadnagerkot und Schmierspuren von Schadnagern. Zudem wurden Lebensmittel auf dem Boden gelagert, wodurch die Gefahr bestand, dass sich Keime auf die Lebensmittel übertragen und diese kontaminieren können.

Personaltoilette: Die Lüftung war verunreinigt, ebenso der Fußboden, der insbesondere in den Rand- und Eckbereichen sowie unter und hinter den Einrichtungen verschmutzt war, unter anderem mit Schadnagerkot, Schmierspuren und Fraßspuren von Schadnagern. Die Tür des Toilettenvorraums war nicht geschlossen, wodurch die Lebensmittel im angrenzenden Raum zum Toilettenbereich einer Kontaminationsgefahr ausgesetzt waren. Zudem wurde im Vorraum der Personaltoilette ein Reinigungsgerät aufbewahrt beziehungsweise gelagert, das in Räumen verwendet wird, in denen mit Lebensmitteln umgegangen wird.

Pizzabereich: Der Kühltisch war verunreinigt, hier wurde eine Schabe festgestellt. Mehrere Einrichtungsgegenstände waren ebenfalls verunreinigt, unter anderem mit Schadnagerkot und Schmierspuren von Schadnagern. Am Handwaschbecken fehlten Mittel zum hygienischen Händetrocknen, wie beispielsweise Einmalpapierhandtücher in Spendern. Zudem wurden leicht verderbliche Lebensmittel bei einer nicht angemessenen Temperatur vorrätig gehalten, wodurch die Kühlkette unterbrochen wurde; so wurde Mozzarella in der Aufsatzkühlung bei einer gemessenen Temperatur von +12,6 °C gelagert.

Theke / Tresen: Die Einrichtung und der Weinschrank waren verunreinigt. Die Eiswürfel in der Eiswürfelmaschine waren aufgrund der Verunreinigung im Innenraum der Maschine nicht mehr sicher und somit nicht zum Verzehr durch den Menschen geeignet. Die Schubladen-Dichtung sowie der Innenraum des Getränkekühltresens wiesen schimmelähnliche Verunreinigungen auf. Am Handwaschbecken fehlten Mittel zum Händewaschen und zum hygienischen Händetrocknen, wie Flüssigseife und Einmalpapierhandtücher in Spendern. Zudem wurden unverpackte Lebensmittel, beispielsweise geriebener Käse, unabgedeckt gelagert, sodass eine nachteilige Beeinflussung oder Kontamination der Lebensmittel nicht auszuschließen war.

Lagerraum/Keller: Die Fensterbank war verunreinigt, ebenso der Fußboden - insbesondere in den Rand- und Eckbereichen sowie unter und hinter den Einrichtungen. Zudem wurde eine tote Schabe vorgefunden. Der Wischeimer war ebenfalls stark verunreinigt.

Kühlraum/Keller: Der Fußboden war verunreinigt. Zudem wurden Behälter mit Lebensmitteln, wie Gemüse, auf dem Boden gelagert, obwohl diese üblicherweise im Arbeitsprozess auf den Arbeitsflächen abgestellt werden sollten. Dadurch bestand die Gefahr, dass sich Keime im weiteren Arbeitsprozess auf die Lebensmittel übertragen und diese kontaminieren können.

Rechtsgrundlage: § 3 LMHV, Art. 4 Abs. 2 i. V. m. Anh. II Kap. V Nr. 1a, Kap. IX Nr. 2, 3, 4 VO (EG) Nr. 852/2004

Anmerkung: Bei der Nachkontrolle am 23.07.2025 waren die hygienischen Mängel zum größten Teil behoben und der Betrieb wurde wieder geöffnet.

Gaststätte Waldschänke

Kinzigheimer Weg 81

63486 Bruchköbel

In mehreren Betriebsbereichen wurden zum Teil erhebliche hygienische Mängel festgestellt. Rohstoffe und Zutaten wurden bei der Lagerung vor Kontamination nicht geschützt.