E-Books – Lesefutter auf dem E-Reader

Lesen gehört für viele Menschen zur liebsten Freizeitbeschäftigung. E-Book-Reader haben gedruckten Büchern gegenüber den Vorteil, dass sie leicht und handlich sind und die Schriftgröße sich anpassen lässt. Doch wie kommen die digitalen Bücher auf das Lesegerät? Benötigt man zum Lesen immer einen E-Book-Reader und lassen sich E-Books verkaufen, nachdem man sie ausgelesen hat?

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Frau mit E-Book Reader

Was sind E-Books und wie kann man sie lesen?

E-Books sind digital erstellte Bücher, die in der Regel über das Internet vertrieben werden. Zum Darstellen und Lesen der E-Books benutzt man einen E-Book-Reader, aber auch Smartphones, Tablets, Notebooks oder PCs können zur Lektüre verwendet werden. Die verbreitetsten E-Book-Dateiformate sind EPUB, AZW, KF8, LIT sowie PDF.

Für Leseratten lohnt sich dich Anschaffung eines E-Book-Readers. Die Geräte sind sehr leicht und haben eine hohe Akkulaufzeit. Außerdem sind sie speziell für das Lesen konzipiert und verwenden im Gegensatz zu Tablets keine Hintergrundbeleuchtung. Das wirkt sich auf das Leseempfinden aus und schont die Augen.

Für Gelegenheitsleser eignet sich auch ein Tablet oder das Smartphone, da bei diesen Geräten die Einsatzmöglichkeiten deutlich höher sind.

Wie kommen die Texte aufs Endgerät?

Nahezu alle Geräte, ob Tablet, Smartphone oder E-Reader besitzen einen WLAN-Empfänger oder mobiles Internet. Die Bücher können daher direkt über das Internet auf die Geräte übertragen werden. Sollte kein WLAN vorhanden sein, ist ein Umweg über den Computer notwendig: Nutzer müssen dann die E-Books aus dem Internet auf den PC laden und sie anschließend auf das Gerät übertragen. Dazu benötige man eine Verwaltungssoftware für E-Books, z. B. Adobe Digital Editions oder Calibre. In diesen Programmen lassen sich die E-Books verwalten und auch an die Reader übertragen. Die Softwareprodukte sind für die Betriebssysteme Microsoft Windows und macOS (Apple) kostenfrei verfügbar.

Welche Vorteile haben E-Books gegenüber den gedruckten Büchern?

Elektronische Bücher haben den Buchmarkt in den letzten Jahren stark verändert. Einige Vorteile bieten E-Books gegenüber gedruckten Büchern:

  • Bequeme und schnelle Verfügbarkeit
  • Platzersparnis, kein Bücherregal notwendig
  • Anpassung der Bücher an die eigenen Seh-/Lesegewohnheiten (Einstellung der Schriftgröße/Schriftart, Licht, Links, Suchfunktion)
  • Erweitere Funktionalität (Audio, Video, Foto, Vorlesefunktion, Bookmarks, Notizen etc.), auch durch Online-Anbindung (Online-Lexika) und zusätzliche Software (Wörterbuch)
  • E-Book-Reader sind oftmals leichter als viele gebundene Bücher
  • Viele kostenlose E-Books online verfügbar

Wie kommt man an E-Books?

Eine gute Möglichkeit zum Ausleihen sind die Onleihen der öffentlichen Bibliotheken. Kostenlose Klassiker findet man in vielen Shops, die auch E-Books verkaufen. Einfach das Wort "Klassiker" in das Suchfeld eingeben. Aktuell bieten einige Anbieter gratis E-Books gegen die Corona-Langeweile an, auch Kinderbücher. Es lohnt sich daher, mal im Internet zu stöbern. Ebenfalls kostenlos kommt man an Lesestoff, wenn man Werbung im Buch akzeptiert, das geht bei readfy.com. Der Anbieter bookboon hat sich auf Bücher fürs Studium und für den Beruf spezialisiert. Dort findet man  auch kostenlose Texte und kann sich für Probeabos anmelden.

Lassen sich E-Books weiterverkaufen?

Verbraucher sollten sich darauf einstellen, dass sie die von ihnen einmal käuflich erworbenen E-Books nicht mehr weiterveräußern können. Der EuGH hat in einem Urteil am 19.12.2019 (Az C-263/18) entschieden: Gebrauchte Exemplare dürfen nicht so ohne Weiteres über eine Online-Seite weiterverkauft werden. Dies gehe nur, wenn der Rechteinhaber des Buches dem Weiterverkauf zustimmt. Somit sollten sich die Verbraucher bereits vor dem Kauf eines E-Books überlegen, ob sie mittel- oder langfristig ein Interesse daran haben. (schl)

Stand: November 2020