Das Ende von Windows 7

Nach zehn Jahren stellt Microsoft den Support für Windows am 14. Januar ein. Sind Sie noch mit Windows 7 unterwegs? Ein problemloser – und teilweise sogar kostenfreier - Umstieg auf ein neues Betriebssystem ist nötig und machbar.

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System Update

Hohes Sicherheitsrisiko

Laut einer Studie von Net-Marketshare benutzen noch ca. 27 Prozent aller Internutzer Windows 7.  Das Problem dabei ist, dass das Betriebssystem von Microsoft ab dem 14. Januar 2020 nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt wird. Dies stellt ein enormes Sicherheitsrisiko dar und bietet Hackern Angriffsmöglichkeiten. Zuvor wurden gemeldete Sicherheitslücken an den Softwarehersteller in regelmäßigen Abständen mit Updates behoben.

Unverzüglich auf ein aktuelles Betriebssystem umsteigen

Sollten Sie zu den privaten Nutzern gehören, bei denen Windows 7 im Einsatz ist, empfehlen wir einen sofortigen Umstieg auf ein aktuelles Betriebssystem. Wenn Sie einen älteren PC oder Laptop besitzen, überprüfen Sie die Systemvoraussetzungen für das neue Betriebssystem. In manchen Fällen macht eine Neuanschaffung der Hardware Sinn. Achten Sie zudem auf die Peripheriegeräte wie Drucker, Scanner und sonstige. Diese benötigen ebenfalls Treiber für das neue Betriebssystem, um wieder voll funktionsfähig zu sein.

Für PCs die innerhalb einer Firma eingesetzt werden, besteht die Möglichkeit einen Support-Vertrag mit Microsoft abzuschließen. Bis 2023 gibt es dann noch kostenpflichtige Updates für Windows 7.

Kostenloser Umstieg noch teilweise möglich

Sofern Sie einen gültigen Windows 7 Lizenzschlüssel besitzen, ist aktuell noch ein kostenloses Upgrade auf Windows 10 möglich. Offiziell war zwar im Sommer 2016 Schluss damit - die im Internet kursierenden Anleitungen funktionieren aber immer noch. In diesem Fall sollten Sie sich auf Webseiten seriöser Anbieter über die Upgrade-Möglichkeiten informieren, zum Beispiel bei Heise Online. Vorsicht! Nutzen Sie keine Seiten, die Sie nicht kennen. Auf diese Weise könnten Sie sich sonst Schadsoftware einfangen.

Sollten Sie keinen Windows 7 Lizenzschlüssel besitzen, ist eine Neuanschaffung einer Lizenz für Windows 10 notwendig.

Was ist vor dem Upgrade zu tun?

Vor dem Wechsel des Betriebssystems sollten Sie überprüfen, welche Programme Sie häufig nutzen und ob diese auch unter dem neuen Betriebssystem lauffähig sind. Die Systemvoraussetzungen finden Sie direkt beim Softwarehersteller.

Bei einem Upgrade auf ein neues Betriebssystem können immer Fehler passieren. Sichern Sie daher immer Ihre Daten, am besten auf einer externen Festplatte. So kann ein Totalverlust der Daten verhindert werden.

Läuft auch der Support für Office aus?

Als Nächstes läuft der Support für Office 2010 im Oktober 2020 aus, drei Jahre später folgt Office 2013 und im September 2025 dann das bis vor Kurzem aktuelle Office 2016. Beachten Sie bitte, dass alle Termine nur für die jeweils letzte Aktualisierungsstufe gelten: Bei Office 2010 ist dies das Service Pack 2, bei Office 2013 das Service Pack 1. (schl)

Stand: Januar 2020