Was Sie bei der Wahl des neuen Schlafgemachs beachten sollten?

Nächtliches Hin- und Her-Wälzen, Verspannungen im Nacken oder Rückenschmerzen: Das können Indizien dafür sein, dass der Kauf einer neuen Matratze notwendig wird. Doch wie finde ich die für mich passende Matratze? Und auf was sollte ich beim Matratzenkauf achten?

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Schlafzimmer

VerbraucherFenster-Redakteurin Barbara-Maria Birke hat mit Dr. Ulrich Leifeld vom Fachverband Matratzen-Industrie e.V. über den Weg zur richtigen Matratze gesprochen. Alle wichtigen Fakten erfahren Sie im VerbraucherFenster.

VF: Woran merke ich, dass meine alte Matratze ausgedient  hat?

Leifeld: Wenn die Matratze sichtbare Liegekuhlen hat, muss sie ausgetauscht werden, unabhängig davon, wie alt sie ist. Ein anderer wichtiger Grund, wieso eine Matratze ausgetauscht werden muss, ist mikrobiologischer Natur, und so mit dem bloßen Auge nicht sichtbar.

VF: Was heißt das?

Leifeld: In zehn Jahren kommen über 1.200 Liter an Feuchtigkeit zusammen, die der Mensch Nacht für Nacht im Schlaf abgibt. Das entspricht mehr als acht gefüllten Badewannen. Ein Teil dieser Flüssigkeit gelangt über die Atmung in die Raumluft, ein weiterer Teil zieht in die Bettdecke und die Matratze. Nach sieben bis zehn Jahren ist eine Matratze außerdem bis zu vier Kilogramm schwerer als beim Kauf, das liegt unter anderem am Staub, der sich ablagert und der neben menschlichen Hautschuppen auch Hausstaubmilben und deren Kot enthält. Nach zehn Jahren ist ein Austausch daher dringend erforderlich.

VF: Wann sollte eine Matratze spätestens ausgetauscht werden? Viele Händler werben mit zehnjähriger Garantiezeit.

Leifeld: Wie schon erläutert, ist die Lebensdauer von Matratzen nach sieben bis zehn Jahren – je nach Pflege und Beschaffenheit – abgelaufen, und zwar in erster Linie aus hygienischer Sicht. Nach zehn Jahren und regelmäßigem Gebrauch kommen 3.650 Nächte oder rund 25.550 Stunden zusammen - das ist eine lange Zeit, die wir auf einer einzigen Matratze liegen.

Die von den Händlern gegebene Garantie bezieht sich jedoch nur auf die Liegeeigenschaften des Kerns und nicht auf den natürlichen Verschleiß. Hier raten wir Verbrauchern, sich genau zu informieren, was im Kleingedruckten der Garantiebedingungen ausgeschlossen wird und zu hinterfragen, ob es sich bei der angepriesenen Garantiezeit möglicherweise eher um ein Marketing-Instrument handelt, als um eine nützliche Serviceleistung für den Kunden.

VF: Wie finde ich die richtige Matratze für mich?

Leifeld: Der Kunde muss sich zunächst die eigenen Ansprüche bewusst machen und diese dem Fachhändler  benennen. Natürlich spielt dabei auch die als individuell angemessen empfundene Schnittmenge zwischen Preis und Qualität eine Rolle.

Entscheidend aber ist es, durch Probeliegen auf unterschiedlichen Matratzen im direkten Vergleich herauszufinden, welches Modell die individuell besten Stütz- und Liegeeigenschaften bietet. Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und lässt sich nicht pauschal beantworten. Deshalb ist die Beratung im kompetenten Fachhandel nicht zu unterschätzen. Denn während der Verbraucher selbst am besten beurteilen kann, auf welcher Matratze er sich besonders wohlfühlt, erkennt der geschulte Blick des Fachhändlers sofort, ob auf dieser Matratze z.B. die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Position gelagert wird und so die Voraussetzungen dafür erfüllt werden, dass die Bandscheiben im Schlaf optimal regenerieren können.

VF: Gibt es spezielle Matratzen für die einzelnen Schlaftypen –Seiten-, Rücken- und Bauchschläfer?

Leifeld: Zwar hat fast jeder Mensch eine bevorzugte Einschlafposition – das ist bei den meisten Deutschen die Seitenlage. Zum normalen Schlaf gesunder Menschen gehört es aber auch, dass wir uns pro Nacht mehrmals hin- und herdrehen. Das ist wichtig, damit die Durchblutung nicht durch Druckstellen behindert wird (fast jeder kennt dieses unangenehme Gefühl, wenn er nachts schon mal mit einem „eingeschlafenen Arm“ aufgewacht ist). Deshalb reicht es nicht aus, dass die Matratze besonders gut für eine einzelne Schlafposition geeignet ist, sondern sie muss darauf eingerichtet sein, den individuellen Nutzer in allen Lagen gut zu stützen. Eine Ausnahme stellen spezielle Matratzen für Menschen mit Erkrankungen dar, die sie daran hindern, sich während der Nacht normal zu bewegen. Sie benötigen besondere Schlafunterlagen, die dafür sorgen, dass sich trotz der eingeschränkten oder völlig fehlenden Bewegung im Schlaf keine Druckstellen bilden.

VF: Wenn ich ohnehin schon Rückenbeschwerden habe, was sollte ich dann bei der künftigen Matratze beachten?

Leifeld: Zunächst ist es bei dem Auftreten von Rückenschmerzen eine kluge Idee, zu prüfen, wie denn die Beschaffenheit und der Liegekomfort der eigenen Matratze ist. Als Fachverband Matratzen-Industrie e.V. möchten wir jedoch betonen, dass Matratzen keine Heilmittel sind und deshalb auch keine Rückenerkrankungen heilen können. Alle Versprechungen in diese Richtung sollten daher kritisch hinterfragt werden. Im besten Fall können Sie mit einer Matratze, auf der Sie ergonomisch optimal gelagert werden, prophylaktisch dafür sorgen, dass Rückenbeschwerden erst gar nicht entstehen, jedoch ist das richtige Liegen im Schlaf selbstverständlich nur eine von vielen Einflussgrößen auf die Rückengesundheit. Ein Mensch, der sich im Alltag zu wenig bewegt, unter Dauerstress steht oder z.B. einer rückenbelastenden Tätigkeit nachgeht, wird allein mit der Wahl seiner Matratze vermutlich die Entstehung von Rückenbeschwerden nicht verhindern können. Wer umgekehrt aber dauerhaft auf einer für ihn ungeeigneten oder durchgelegenen Matratze schläft, erhöht natürlich das Risiko für Beschwerden.

VF: Was bedeutet das in der Praxis?

Leifeld: Sind die Rückenbeschwerden erst einmal da, so wird es umso wichtiger sein, für sich eine Matratze zu finden, auf der die Wirbelsäule optimal gelagert wird. Das heißt im Klartext: Der Körper muss an den richtigen Stellen einsinken und an anderen gestützt werden, damit die Wirbelsäule während des Liegens nicht gestaucht, verkrümmt oder verdreht wird. Zusätzlich sollte diese Matratze ein möglichst druckentlastendes Liegen gewährleisten, damit der Rückenkranke durch die behinderte Durchblutung der aufliegenden Köperpartien nicht zusätzliche Schmerzen verspürt und in seinem Schlaf gestört wird.

Je nachdem, um welche Beschwerden es sich handelt, können spezielle Lagerungskissen zusätzlich für Entlastung sorgen. Hier sollten sich Betroffene auch von ihrem Orthopäden beraten lassen.

VF: Auf dem Markt gibt es die unterschiedlichsten Modelle: Federkern-, Schaum- und Latexmatratzen. Wo sind die Unterschiede und welche eignen sich für wen?

Leifeld: Der zentrale Unterschied bei diesen Matratzentypen besteht in dem verwendeten Material im Inneren der Matratze und wie dieses verarbeitet wurde. Egal ob Polyurethan, Latex-Schaum, Taschenfederkern oder Gel – alle diese genannten Matratzen-Materialien ermöglichen grundsätzlich gutes und gesundes Liegen, sofern sie in entsprechender Qualität und Menge in einer Matratze verarbeitet wurden und diese Matratze zu demjenigen passt, der auf ihr schläft.

Ob eine Matratzenart am besten zu Ihnen passt, hängt im Wesentlichen vom subjektiven Empfinden ab. Matratzen mit einem Kern aus Stahlfedern vermitteln  ein anderes Liegegefühl, als alle Schäume – wie der Name schon sagt, federn sie etwas mehr, das heißt, sie reagieren anders auf Belastung und Bewegung. Hier hilft nur Ausprobieren und Vergleichen! Durch die Federn im Inneren wird gleichzeitig die Luftzirkulation in der Matratze etwas verstärkt, deshalb gilt die Faustregel, dass Federkernmatratzen sich vor allem gut für Menschen eignen, die zu nächtlichem Schwitzen neigen oder deren Schlafzimmer ein schwieriges Raumklima aufweist. Schäume dagegen haben tendenziell eher wärmende Eigenschaften und sind somit vor allem für Menschen empfehlenswert, die nachts leicht frieren. Latexmatratzen, die aus einem sehr dichten Schaum bestehen, können eine Option für große und schwere Menschen sein, die besondere Stützung benötigen. 

VF: Was ist mit dem Wasserbett? Ist das für den Körper gut oder eher eine wackelige Angelegenheit?

Leifeld: Wasserbetten haben in Deutschland einen Marktanteil von circa vier Prozent und sind damit als Nischenprodukt mit spezieller „Fangemeinde“ einzuschätzen.

Das Liegegefühl auf einem Wasserbett ist in der Tat ein ganz anderes als auf „normalen“ Betten, deshalb ist es eine individuelle Frage, ob Ihnen dieses liegt oder nicht. Eine „wackelige Angelegenheit“ ist das Liegen auf dem Wasserbett aber nicht. Denn über den Grad der Befüllung und der Dämpfung können Sie selbst entscheiden, wie viel Sie von der Wellenbewegung des Wassers spüren möchten. Da Wasserbetten beheizt werden, können Sie auch die Temperatur in Ihrem Bett individuell steuern, was zum Beispiel auch bei bestimmten Erkrankungen am Bewegungsapparat interessant sein kann. 

VF: Es gibt unterschiedliche Härtegrade bei Matratzen. Je härter desto besser?

Leifeld: Auf keinen Fall! Die Härte der Matratze muss individuell zu demjenigen passen, der auf ihr schlafen möchte, weil die Wirbelsäule während des Schlafs in ihrer natürlichen Position gelagert werden soll und die Festigkeit der Matratze dafür individuell auf den Menschen abgestimmt sein muss. Das heißt, ein großer, schwerer Mensch braucht eine härtere Matratze als eine leichte, zierliche Person. Die meisten Hersteller bieten ihre Matratzen in weich, mittel und hart an. Manche Hersteller unterscheiden auch nur zwischen zwei verschiedenen Härtegraden („weicher“ oder „fester“), andere wiederum sogar zwischen vier oder fünf. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, dass Sie sich selbst ein Bild von den verschiedenen Optionen machen, um herauszufinden, was zu Ihnen passt. Und das gelingt nur durch Probeliegen.
 

VF: Aber besteht nicht die Gefahr, dass sich gleich wieder eine Kuhle bildet, wenn ich eine weiche Matratze nehme?

Leifeld: Nein, das lässt sich auf keinen Fall so verallgemeinern! Der wichtigste Grund für eine vorzeitige Kuhlenbildung ist die Verwendung einer Matratze mit einem qualitativ minderwertigen Kern, der einfach für die regelmäßige Belastung nicht geeignet ist. Dass eine Matratze sich weich anfühlt, lässt aber keineswegs den Umkehrschluss zu, dass grundsätzlich weniger Material eingesetzt wird oder die Matratze weniger haltbar ist und schneller Kuhlen bildet, immer vorausgesetzt, dass die Qualität stimmt.

VF: Matratzen weisen unterschiedliche Liegezonen auf. Was hat es hiermit auf sich?

Leifeld: Liegezonen sorgen dafür, dass die Festigkeit der Matratze  nicht über die ganze Fläche gleich ist, sondern an manchen Stellen weicher und an anderen fester. Das ist sinnvoll, weil unser Körper ebenfalls leichtere und schwerere Partien hat. So muss die schwere Körpermitte stärker gestützt werden als Schulter und Kopf, die es zudem gerne weicher haben. 

VF: Je mehr Liegezonen, desto besser?

Leifeld: Nein, das kann man so nicht sagen. Die Liegezonen können ihre Wirkung nur dann richtig entfalten, wenn jeweils auch die richtige Körperpartie darauf aufliegt und das wird bei zu vielen Liegezonen schwierig. Fünf oder sieben verschiedene Liegezonen sind aber durchaus sinnvoll (also z.B. Beckenbereich, Lendenwirbelsäule, Schulter-, Hals- und Kopfpartie). Die Liegezonen sind jeweils ausgehend von der Matratzenmitte symmetrisch zum Kopf- bzw. Fußende hin so angeordnet, dass die Matratze ohne Probleme gedreht und gewendet werden kann.

VF: Oft liest man bei den Beschreibungen der Matratzen  auch die Angabe Raumgewicht. Was bedeutet das?

Leifeld: Das Raumgewicht besagt, wie viel Kilogramm Rohstoff in einem Kubikmeter Schaumstoff verarbeitet wurde und ist entscheidend für die Elastizität und Haltbarkeit der Matratze. Je höher das Raumgewicht, desto mehr Material wurde eingesetzt, was für die Qualität spricht, aber auch den Preis steigen lässt. Mit der Höhe des Raumgewichts wird der Schaumstoff außerdem elastischer und stabiler. Das Raumgewicht guter Schaummatratzen sollte über 40 liegen.

VF: Wann ist die beste Tageszeit, um eine neue Matratze Probe zu liegen?

Leifeld: Wir empfehlen auf jeden Fall, wach und ausgeschlafen zum Probeliegen zu gehen! Also lieber morgens, als nach einem anstrengenden Tag, wenn Sie am liebsten sofort einschlafen möchten, sobald Sie sich hinlegen! 

VF: Wie sieht es mit dem Partnerbett aus? Müssen die Matratzen aus einem Guss sein oder kauft jeder nach seinem eigenen Gusto?

In vielen Köpfen sitzt immer noch die Vorstellung fest, das Partnerbett müsse aus einem Guss sein. Dafür spricht aber eigentlich gar nichts! Entscheidend ist doch, dass jeder auf „seiner Seite“ des Bettes richtig liegt! Das ist auch von der Optik her kein Problem, denn es werden durchaus Matratzen angeboten, die unterschiedliche Liegeeigenschaften, aber die gleiche Höhe haben. Und die ungeliebte „Besucherritze“ lässt sich mit verschiedenen Methoden, z.B. mit einem durchgehenden Matratzentopper oder einem speziellen Lückenfüller überbrücken. Manche Hersteller bieten auch einen gemeinsamen Bezug an, in dem die zwei unterschiedlichen Matratzen verschwinden.

VF: Man hört oft, dass Matratzen von Zeit zu Zeit immer wieder gewendet werden müssen. Wieso?

Leifeld: Indem Sie Oberseite und Unterseite sowie Fuß- und Kopfende der Matratze in regelmäßigen Abständen wechseln, tragen Sie aktiv zur gleichmäßigen Belastung der Matratze bei und verhindern, dass sich frühzeitig Liegekuhlen bilden. Beachten Sie dabei die Garantie-Empfehlungen zu Ihrer Matratze. Wenn Sie sich angewöhnen, beim Beziehen des Bettes die Matratze gleich mit zu drehen und zu wenden, machen Sie nichts falsch.

VF: Im Internet ist heutzutage vieles günstiger. Viele Menschen bestellen nur noch online. Würden  Sie den Online-Matratzenkauf empfehlen?

Leifeld: Das Probeliegen spielt eine wichtige Rolle, um eine individuell passende Matratze zu finden. Auch die Beratung im Fachhandel ist nicht zu unterschätzen. All diese Aspekte können beim Kauf im Internet nicht genutzt werden und das sollte man sich unbedingt klar machen, wenn man überlegt, seine Matratze im Internet zu bestellen.

VF: Wie sieht es mit dem Umtausch aus? Kann ich zu Hause Probeliegen? Bei einem solch teuren Artikel muss die Wahl sonst sehr gut überlegt sein.

Leifeld: Matratzen gehören zu den sogenannten „Hygiene-Produkten“, das heißt, sie werden durch die Nutzung unbrauchbar, was einen Wiederverkauf nach Umtausch betrifft. Deshalb ist ein Umtausch normalerweise nicht möglich. Da der Online-Handel zum Umtausch verpflichtet ist, bieten inzwischen auch immer mehr stationäre Händler großzügige Umtausch-Regelungen an. Hier ist aber immer genau zu prüfen, ob die Matratze auch tatsächlich zum „Probeschlafen“ ausgepackt werden darf oder eingeschweißt bleiben muss, was die Liegeeigenschaften natürlich verändert und ein Probeliegen unmöglich macht. Wenn die Matratze zu Hause ausgepackt und getestet werden darf und sich als unbequem erweist, stellt sich die Frage, was im Handel mit der zurückgegebenen Matratze passiert und wie der Handel mit den durch diese Rückläufe entstehenden Kosten umgeht. Am Ende ist es der Verbraucher, der diesen Service bezahlen muss und wir vom Fachverband Matratzen-Industrie e.V. plädieren hier eher dafür, auf gute Kaufberatung und ausgiebiges Probeliegen im Fachhandel vor Ort zu setzen.

VF: Sind Rückenschmerzen oder Verspannungen in den ersten Tagen normal oder sollte man sofort umtauschen?

Leifeld: Geben Sie Ihrer Wirbelsäule und Ihrem Körper unbedingt etwas Zeit, um sich an die neue Matratze zu gewöhnen! Vor allem, wenn Sie längere Zeit auf einer durchgelegenen Matratze geschlafen haben oder wenn Sie sich für eine ganz andere Matratzenart entschieden haben, als beim letzten Mal, kann es im Einzelfall mehrere Wochen dauern, bis sich Ihr Körper auf das neue Liegegefühl umgestellt hat.

VF: Danke für das Gespräch.

Dr. Ulrich Leifeld

Stand: September 2016

Auf was Sie beim Matratzenkauf achten sollten:
  • Liegen Sie ausführlich Probe und überstürzen Sie nichts – schließlich soll sich ihr Rücken auf der neuen Matratze mehrere Jahre wohlfühlen. Und am besten morgens, dann sind sie ausgeschlafen und empfinden nicht jedes Bett als bequem, wie es am Tagesende wäre.
  • Fragen Sie den Verkäufer, ob die Wirbelsäule in der natürlichen Position gelagert wird, wenn Sie auf der Matratze auf dem Rücken und der Seite liegen.
  • Beim Härtegrad gilt die Regel: schwerere Menschen brauchen eine härtere Matratze, leichtere eine weichere, damit der Körper optimal gestützt wird.
  • Eine Matratze sollte nicht zu viele Liegezonen haben. Fünf bis sieben Liegezonen sind sinnvoll.
  • Das Raumgewicht einer Matratze gibt an, wie viel Kilogramm Rohstoff in einem Kubikmeter Schaumstoff verarbeitet wurden und ist entscheidend für die Elastizität und die Haltbarkeit der Matratze. Je höher das Raumgewicht, desto mehr Material wurde eingesetzt, was für die Qualität spricht.
  • Schlafen zwei Partner in einem Bett, sollten auch zwei Matratzen im Bett sein. Jeder Rücken hat unterschiedliche Bedürfnisse und benötigt eine individuelle Matratze.
  • Wenden und drehen Sie Matratzen regelmäßig, um Liegekuhlen zu vermeiden.
  • Matratzen sind Hygiene-Produkte. Daher ist ein Umtausch in den meisten Fällen nicht möglich. Nur wenige Händler bieten diesen Service an. Der Online-Handel dagegen ist zum Umtausch verpflichtet. Klären Sie aber, ob die Probe-Liegezeit nur im eingeschweißten Zustand oder auch ausgepackt möglich ist.
  • Geben Sie Ihrer Wirbelsäule und dem Körper unbedingt Zeit, um sich an die neue Matratze zu gewöhnen. Vor allem, wenn Sie längere Zeit auf einer durchgelegenen Matratze geschlafen haben, benötigt es eine Weile, bis sich der Körper an das neue Liegegefühl gewöhnt hat.