Was tun mit übrig gebliebenen Schokohasen und bunten Eiern?

Nach Ostern hat mancher keinen Appetit mehr auf Schokohasen oder gekochte bunte Ostereier. Damit die Nahrungsmittel nicht in der Mülltonne landen, stellt sich die Frage nach einer weiteren Verwertung. Mit ein bisschen Kreativität lassen sich daraus nämlich neue Gerichte wie Pudding, Frühlingssalat oder Cookies herstellen.

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Schokoladenkekse

Nach Ostern hat mancher keinen Appetit mehr auf Schokohasen oder gekochte bunte Ostereier. Damit die Nahrungsmittel nicht in der Mülltonne landen, stellt sich die Frage nach einer weiteren Verwertung. Mit ein bisschen Kreativität lassen sich daraus nämlich neue Gerichte wie Pudding, Frühlingssalat oder Cookies herstellen.

Verwendung von schokoladigen Ostersüßigkeiten

… als Schokostückchen

  • Schokohasen und Schokoeier verleihen kleingehackt Kuchen, Muffins und Keksen eine schokoladige Note. Auch optisch werten die Schokostückchen einen Rührkuchen durch die Stracciatella-Optik auf. Einen besonderen Geschmack und ein interessantes Aussehen ergibt sich, wenn die Schokostückchen aus verschiedenen Schokoladensorten wie Vollmilch-, Zartbitter- oder weißer Schokolade vermischt werden. Auch die beliebten Cookies lassen sich damit leicht herstellen.
     
  • Ein besonderes Geschmackserlebnis ist heiße Trinkschokolade, wenn Schokostückchen von Osterhasen in heißer Milch aufgelöst wurden.
     
  • Wer gern Schokomüsli zum Frühstück isst, kann sich dieses schnell selbst mit Haferflocken, Joghurt, etwas kleingeschnittenem Obst und etwas Schokolade vom zerkleinerten Osterhasen machen.

… geschmolzen

  • Mit der Schokolade der Osterfiguren lassen sich auch Kuchen und Kekse glasieren. Hierzu einfach die Schokolade zerstückeln, etwas Kokosfett zugeben und dann langsam und nicht zu heiß unter Rühren schmelzen lassen und dann damit Gebäck ganz oder teilweise umhüllen.
     
  • Liebhaber von Schokopudding können sich an einem besonders intensiven Schokoladengeschmack an diesem Dessert erfreuen, wenn zu dessen Herstellung richtige Schokolade verarbeitet wird. Die Herstellung ist ganz einfach: Milch wird mit der auf der Puddingpackung angegebenen Menge aufgekocht. Danach wird der zerkleinerte Schokohase bei nicht kochender Temperatur unter Rühren geschmolzen. Die sonst übliche Zuckerzugabe ist nicht nötig, da die Schokolade schon genügend Zucker mitbringt.
     
  • Bananenscheiben, Apfelstücke oder ganze Erdbeeren werden nicht nur von Kindern noch lieber gegessen, wenn sie in geschmolzene Schokolade getaucht werden.
     
  • Auch heiße Schokolade am Stiel lässt sich aus den Schokoresten von Ostern herstellen. Dazu zerkleinerte Schokolade im Wasserbad zum Schmelzen bringen und in Eiswürfelformen oder Mini-Muffin-Papiermanschetten füllen. Nachdem die Schokomasse etwas fester geworden ist, Eisstiele oder andere Stäbchen hineinstecken und erstarren lassen. Hübsch verpackt sind sie ein willkommenes Mitbringsel.
     

Hartgekochte Eier gut versteckt

Hartgekochte Eier lassen sich kleingeschnitten, in Scheiben oder auch ganz weiterverwenden:

Eier kleinschneiden

  • Mit klein geschnittenen oder gewürfelten Eierstücken lässt sich ein Kartoffelsalat verfeinern. Auch Blattsalate wie Eisberg- oder grüner Salat schmecken mit Eierstückchen hervorragend. In einem Frühlingssalat mit Feldsalat, Radieschen, Gurken, Frühlingszwiebeln, wahlweise noch ein paar Erdbeeren und einer aromatischen Honig-Balsamico-Soße dürfen Eier kleingeschnitten oder in Scheiben auch nicht fehlen.

Eierscheiben

  • Einen nur geringen Arbeitsaufwand hat man, wenn die Eierscheiben einfach auf ein Butterbrot gelegt oder für ein Eiersandwich verwendet werden.
     
  • Im Eiersalat lassen sich auch einige Eier aufbrauchen. Damit dessen Salatsoße nicht zu kalorienreich wird, verwendet man hierfür statt Mayonnaise besser fettärmere Varianten wie Salatmayonnaise oder Salatcreme.
     
  • Als Dekoration punkten Eierscheiben auch auf Wurst- und Käsebroten sowie Salaten.

Ganze Eier

  • Im Hackfleischgericht „Falscher Hase“ werden ganze hartgekochte Eier mit Hackfleisch ummantelt. Beim traditionellen Rezept wird gewürztes Hackfleisch flach gedrückt, in die Mitte der Länge nach ein Ei neben das andere gelegt, mit dem Hackfleisch ummantelt und zu einem Laib geformt und im Backofen gegart.

    Wem die Ummantelung der Eier mit dem Hackfleisch zu kompliziert ist, kann die Hälfte des gewürzten Hackfleischs auch in eine Auflaufform legen, die Eier drauflegen und mit der restlichen Hackfleischmenge bedecken.
     
  • Dekorativ und schmackhaft sind auch gefüllte Eihälften. Hierfür werden die geschälten Eier in der Mitte geteilt, das harte Eigelb entnommen und mit Senf, Paprikapulver, Salz und Kapern zerdrückt. Diese Masse wird in kleinen Portionen in die leeren Eihälften gefüllt. Wer Kapern nicht mag, kann sie weglassen oder stattdessen andere Zutaten wie Lachs oder Sardellenpaste verwenden. Geschmacksvariationen ergeben sich durch die Verwendung von Frischkäse, Meerrettich oder frischen Kräutern. Eine asiatische Note bekommt das Gericht, wenn in die Eigelbmasse etwas Wasabipaste zugefügt wird. (fra)

Stand: April 2021